-The Bang Bang Club- Ein Film nicht nur für Fotografen

-The Bang Bang Club- Ein Film nicht nur für Fotografen

Ein Film nach einer wahren Gegebenheit.

Kinozeit schreibt:
Bemerkenswert an dem Spielfilm ist seine dokumentarische Erzählweise, die vor allem auf die brillante und authentische Darstellung der vier Hauptprotagonisten zurückzuführen ist. Ryan Phillippe, der demnächst außerdem in Der Mandant zu sehen ist, vermag seiner Figur zunächst etwas Unschuldig-Naives zu verleihen, das sich später in Arroganz verwandelt. Auch Taylor Kitsch in der Rolle von Kevin Carter ist genial. Diese Flucht vor dem Leben, diese Leere und das tägliche Durchdrehen trifft es genau auf den Punkt. Unbedingt reingehen und ansehen! 

Artechock schreibt:
Vielleicht macht es sich der Film am Ende ein bisschen zu leicht mit seinem Portrait der Fotojournalisten getreu der »Bang Bang«-Legende als leichtsinnige Gesellen, die zwar immer wieder Gewissensbisse haben und das Herz auf dem rechten Fleck, die aber irgendwie doch vor allem auf den größten Adrenalin-Kick aus sind. Man übersieht so als Betrachter vielleicht zu schnell, wovon The Bang Bang Club doch im Rahmen der Grenzen eines Unterhaltungsfilms auch erzählt: Dass wir alle, trotz des hohen, auch moralischen Preises, den sie kosten, auf die Bilder dieser scheinbar verrückten Krisenfotografen angewiesen sind. Erst recht aber die Betroffenen. Ohne diese Verrückten und ihren Wahnwitz wüssten wir noch viel weniger.

Anschauen lohnt sich.

 

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